Black History Fact#3: Schwarze Frauen leisten Widerstand

Wir haben das Problem, dass sich noch immer das Vorurteil hält, Afrikaner hätten den Kolonialmächten, ohne nennenswerten Widerstand, das Terrain überlassen. Zudem werden insbesondere Schwarze Frauen oft als unmündig oder sogar einfach nur als Objekt weißer sexistischer, chauvinistischer Fantasien dargestellt, die weißen Unterdrückern zur Verfügung stehen.

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Wer ist eigentlich „deutsch“?

Obwohl schon zahlreiche AutorenInnen sich zum Thema Schwarzsein in Deutschland, Rassismus und White Privilege, geäußert haben und es inzwischen eine große Auswahl an Literatur in diesem Feld gibt (von Farbe bekennen bis hinzu Deutschland Schwarzweiß), wollen auch Wir uns in zukünftigen Beiträgen zu diesem Thema etwas ausführlicher äußern.

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Refugees #2: Deutsche, selber „Wirtschaftsflüchtlinge“?

Im Hinblick auf die aktuelle Lage in unserer Gesellschaft wird von  Gruppierungen wie beispielsweise PEGIDA, aber auch von Parteien wie der AfD, zunehmend gegen sog. „Wirtschaftsflüchtlinge“ gehetzt. Sie würden nach Deutschland kommen, obwohl es in ihren Ländern weder Krieg noch politische Verfolgung gebe. Dabei würden sie, der Meinung der Rechtspopulisten nach, sowohl die Sozialsysteme ausnutzen, als auch den „Deutschen“ die Arbeitsplätze wegnehmen. Was denn nun? Eine ziemlich paradoxe Argumentation. Bittere Armut, Ausweglosigkeit und Perspektivlosigkeit, übrigens meistens durch unsere Wirtschaftssysteme ausgelöst, scheinen für viele dieser Populisten kein ausreichender Grund zu sein, seine Heimat zu verlassen.

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Madagaskar #2: Opfer des Neokolonialismus.

Madagaskar im Jahr 2014. Der Flughafen ist in einem schlechten Zustand! Die Straßen, die Häuser, ich habe das Gefühl alles kollabiert. Vielleicht sind meine Augen diese Armut einfach nicht mehr gewohnt. Ich rege mich auf wenn ich sowas sehe! Ich muss an die ganzen Schätze denken die hier verborgen sind. Ich gehe in den Supermarkt und muss feststellen, dass die Preise mit denen in Europa vergleichbar sind! In den letzten zwei Jahren ist der Wert der Währung um 25% geschrumpft. Viele Menschen betteln. Sogar die Zöllner!? Früher haben sie es wenigstens ein bisschen versteckt. Kinder die im Müll rumwühlen, sich hinter den Müllwagen stellen wenn dieser „frische Ware“ bringt. Es sind viel zu viele Horrorbilder auf einmal. Ich kann mir das alles nicht erklären!

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Motherland: Madagaskar! Ein Paradies!

Hey!

Ich bin gerade auf dem Weg nach Hause, Madagaskar. Ich möchte euch einen kleinen Einblick auf meine Heimat verschaffen, indem ich ein kleines Reisetagebuch führen werde!

Heute sitze ich am Flughafen in Paris und warte auf meinen Flug. Ich bin gestern Abend von Stuttgart aus mit dem Bus gefahren. Kurz vor der Abfahrt habe ich meine Bankkarte verloren. Das Gute daran ist, dass es ein sehr billiger Urlaub wird. Denn ohne Geld mit U-Bahn und dem RER durch Paris zu fahren ist eine Erfahrung für sich, aber keine große Sache. Es gibt immer einen Bruder, der einem hilft solche Hürden zu überwinden, indem er mir zum Beispiel zeigte wie ich der Polizei aus dem Weg gehen kann;). (Ein Bruder, den ich während der langen Busfahrt traf hieß Yakess, und mir gesagt hat „Paris ist fast wie Afrika!“. Finde ich toll!)

So jetzt kommen wir mal zum Thema. Hier ein paar Zahlen um euch zu zeigen, dass Madagaskar ein Paradies ist.

Der Inselstaat Madagaskar befindet sich im Indischen Ozean und ist ca. 580.000km² groß (zum Vergleich: Deutschland ist 350.000km² groß).

Vor langer Zeit war die Insel mit Afrika verbunden. Vor 160 Million hat sie sich vom afrikanischen Kontinent getrennt. Seit dem hat sie sich stark unabhängig entwickelt, und ihre eigene Identität gebildet. Heute kann Madagaskar mit Stolz sagen das 85% der Pflanzen, 39% der Vögel, 91% der Reptilien, 99% der Amphibien, 100% der Lemuren Arten endemisch sind. Das bedeutet, dass fast alles was in Madagaskar zu sehen ist, nur dort und nirgends anders zu sehen ist!

Ravinala
Ravinala
Maki Kata
Maki Kata
Railvoy
Railvoy

Hier wird einem niemals langweilig. Die Größe der Insel sorgt dafür, dass es verschiedene Klimazonen gibt und so auch komplett verschiedene Landschaftsbilder zu finden sind. Man kann Madagaskars Klimazonen in drei Nord-Süd-Streifen einteilen.

An der Ostküste finden wir ein tropisch-feuchtes immergrünes Regenwaldgebiet vor.

National Parc Masoala
National Parc Masoala

In der Mitte der Insel gibt es mehr Hochland bzw. Berge und ein eher feuchtes und mildes Klima. Leider wurde hier der größte Anteil der ursprünglichen Vegetation für Ackerland abgeholzt

Reisfelder in der Nähe von Antsirabe
Reisfelder in der Nähe von Antsirabe

An der Westküste finden wir ein trockenes bis sub-saharisches Klima, da die Regenwolken aus dem Indischen Ozean von den hohen Bergen im Zentrum aufgehalten werden.

Allé de Baobab, Morondava
Allé de Baobab, Morondava

Am meisten fasziniert mich das Unterwasserleben. Es herrscht immer die perfekte Wassertemperatur. Jedenfalls wenn es nach mir geht und den Butten Korallen, die die 4828 km lange Küste schützen.

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Für Naturliebhaber ist Madagaskar ein Paradies

Ich werde die meiste Zeit im Südwesten verbringen. Mein Ziel ist es aber nicht Werbung zu machen, ich möchte versuchen die positiven und auch die negativen Aspekte von Madagaskar zu beleuchten.

Madagaskar ist einerseits ein Naturparadies, andererseits aber leben die Menschen hier meist in bitterer Armut. Soziale Ungerechtigkeit gehört zum Alltag. 80% der Einwohner leben von weniger als 1$ pro Tag.

Verwaltungsgebäude von Total in Antananarivo
Verwaltungsgebäude von Total in Antananarivo

Das war ein grober Überblick über das was euch in meinem Reisebericht erwartet. Zusätzlich kommen noch ein paar Berichte über die verschiedenen Ethnien, die ich auf meinen Weg Treffen werde.

Ich hoffe auf euer Interesse.

Bis Bald und Peace,

Euer Rebel

 

Black History Fact #2: Die Schwarzen „Entdecker“ Amerikas

Wusstet ihr schon…

Schwarze „entdeckten Amerika“.

Der ägyptische Geograf Ibn Fadallah Al Umariy berichtete in einem Dokument im Jahre 1342, wie der Herrscher von Mali Abu Bakr II eine Flotte von 200 großen hochseetüchtigen Pirogen  beauftragte gen Westen zu segeln. Sie wurden mit Proviant und Versorgung für ca. 2 Jahre auf See ausgestattet. Abu Bakr wollte wissen was hinter den Grenzen des atlantischen Ozeans liegt.

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