Black History Fact#3: Schwarze Frauen leisten Widerstand

Wir haben das Problem, dass sich noch immer das Vorurteil hält, Afrikaner hätten den Kolonialmächten, ohne nennenswerten Widerstand, das Terrain überlassen. Zudem werden insbesondere Schwarze Frauen oft als unmündig oder sogar einfach nur als Objekt weißer sexistischer, chauvinistischer Fantasien dargestellt, die weißen Unterdrückern zur Verfügung stehen.

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Wer ist eigentlich „deutsch“?

Obwohl schon zahlreiche AutorenInnen sich zum Thema Schwarzsein in Deutschland, Rassismus und White Privilege, geäußert haben und es inzwischen eine große Auswahl an Literatur in diesem Feld gibt (von Farbe bekennen bis hinzu Deutschland Schwarzweiß), wollen auch Wir uns in zukünftigen Beiträgen zu diesem Thema etwas ausführlicher äußern.

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Black History Fact #2: Die Schwarzen „Entdecker“ Amerikas

Wusstet ihr schon…

Schwarze „entdeckten Amerika“.

Der ägyptische Geograf Ibn Fadallah Al Umariy berichtete in einem Dokument im Jahre 1342, wie der Herrscher von Mali Abu Bakr II eine Flotte von 200 großen hochseetüchtigen Pirogen  beauftragte gen Westen zu segeln. Sie wurden mit Proviant und Versorgung für ca. 2 Jahre auf See ausgestattet. Abu Bakr wollte wissen was hinter den Grenzen des atlantischen Ozeans liegt.

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Black History-Fact #1: Reichster Mensch aller Zeiten

Wusstet ihr schon…

Mansa Musa der über das Königreich Mali herrschte gilt heutzutage als einer der reichsten  Menschen die jemals gelebt haben.

König Malis zwischen 1312 und 1337, galt Musa als islamischer Traditionalist und Gelehrter des Arabischen, der den islamischen Glauben strikt auslebte. Unter seiner Herrschaft erlebte das Königreich, das sich vom Atlantik im Westen bis zum Chad See im Osten auf einer Strecke von über 2000km erstreckte, seine Blütezeit. Musa galt als einer der ersten westafrikanischen Herrscher die sich auf die nahezu 4000km lange Pilgerfahrt nach Mekka begaben.

Nach Zeitzeugenberichten des nordafrikanischen Gelehrten und Historiker  Ibn- Chaldun, fand die Reise im Jahre 1324 statt und erforderte mehrere Jahre Vorbereitung. Auf seiner Reise soll er von mehr als 60.000 Menschen begleitet worden sein, unter ihnen  die anerkanntesten und meist respektierten Poeten, Wissenschaftler und Künstler der Nation. Mit dabei hatte er auch tonnenweise pures Gold, das zu damaliger Zeit in Mali in so rauen Mengen gefördert wurde, dass sogar die Sklaven den Goldstaub behalten durften.

Augenzeugen in der ganzen Region berichteten, dass Musa und sein Gefolge in prachtvolle Gewänder gehüllt waren, wie sie vorher noch nie gesehen wurden. Musa war großzügig und verteilte Speisen, sowie Gold und Kleidungen an die Armen und an wohltätige Einrichtungen. Bei seinem Zwischenstopp in Kairo, verteilte er so viel Gold, dass der Goldpreis  sich erst ein Jahrzehnt später wieder erholte. Das bekam Musa selber auf der Rückreise zu spüren, da sein Gold nun so wenig wert war, dass er sich Geld von einem Kaufmann leihen musste.

Bei seiner Rückkehr nach Mali brachte Musa zahlreiche arabische Gelehrte, Bürokraten, Juristen und Architekten mit. Unter ihnen befand sich der Architekt Ishaq El Teudjin, der unter anderem die große Moschee von Timbuktu erbaute, die bis heute erhalten geblieben ist.

Da sich die Pracht des Königreiches Mali im gesamten arabischen Raum herumgesprochen hatte (es gibt Berichte über dessen Pracht aus Baghdad im heutigen Irak), erblühte das Königreich, insbesondere Timbuktu, dank Musas Pilgerfahrt zu einem Zentrum der islamischen Wissenschaften. Gelehrte aus aller Welt strömten herbei, neue Universitäten, Büchereien und Moscheen wurden gegründet. Der Handel florierte und Kaufleute aus aller Welt reisten an, um ihre Güter zum Kauf anzubieten. Timbuktu wurde zu einer der führenden Städte der islamischen Welt, deren Pracht bis nach Indien und Europa bekannt war. Europäische Karten dieser Zeit enthielten stets das Königreich Mali, sowie häufig auch Bilder von Mansa Musa.

Zu dieser Zeit versinkt Europa im Chaos. Hungersnöte, Kriege und Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Königreichen, der hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England und eine Pestepidemie, die ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahinrafft.

Nach 25 jähriger Herrschaft stirbt Mansa Musa 1337. Er hinterlässt ein Königreich, bestehend aus 20Millionen Einwohnern, 400 Städten und einer Armee von 100.000 Mann. Zur damaligen Zeit wird die Größe des Königreiches Mali nur durch das Mongolische Reich übertroffen.

Heute wird der Name „Timbuktu“ im deutschen Sprachgebrauch verwendet, um einen höchst abgelegenen und rückständigen Ort zu bezeichnen. Damit werden bewusst Tatsachen verdreht, um Afrikanern ihre Jahrtausende alte Geschichte und Kultur abzuerkennen und sie in einem Status der geschichtslosen und unterwürfigen Apathie gefangen zu halten. „Willst du ein Volk versklaven so beraub es seiner Geschichte und Kultur“.

Unsere Aufgabe ist es die Wahrheit wieder ans Tageslicht zu bringen, deswegen vergesst was ihr im Geschichtsunterricht gelernt habt!

Know Your-Story not His-Story,

 

Euer Rebel